Merck-Stiftungsprofessor Helge Bode verstärkt biotechnologische Forschung in Rhein-Main

(08.06.2009) Was Insekten und Bakterien mit Biotechnologie und Arzneimitteln zu tun haben, erklärte der neue Merck-Stiftungsprofessor für Molekulare Biotechnologie, Prof. Helge Bode, heute in seiner Antrittsvorlesung an der Goethe-Universität. Die Vorlesung war Auftakt zu einem halbtägigen Symposium, in dem die Universitäten Frankfurt und Darmstadt sowie das Pharma- und Chemieunternehmen Merck ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Biotechnologie austauschten. Bodes Arbeitsgebiet sind Myxobakterien. Biotechnologisch und pharmazeutisch sind diese Bodenbakterien interessant, weil sie hoch potente Naturstoffe wie das Epothilon produzieren, das bereits in der Krebstherapie eingesetzt wird. Ziel des Forschers ist es, den Stoffwechsel generell und die komplexen biochemischen Prozesse zu verstehen, die der Synthese dieser Stoffe zugrunde liegen, und diese dann gezielt zu verändern.

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