Produktions- und Werkstofftechnologien
Die enge Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungsinstituten bei der Entwicklung von Werkstoffen/Materialien und von industriellen Produktionstechniken trägt entscheidend dazu bei, dass Deutschland im Maschinenbau, in der Automobilindustrie, in der chemischen und in der Elektroindustrie zur Weltspitze gehört.
Die Nanotechnologie als Querschnittstechnologie ist bereits heute in Hessen gut positioniert und bietet alle Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Etablierte und junge Unternehmen, exzellente Hochschulen und Forschungseinrichtungen prägen den innovationsfreudigen Charakter des Landes ebenso wie eine hervorragende Infrastruktur.
Kompetenzzentrum Materialcharakterisierung
Zum Dienstleistungszentrum des Materialforschungsverbundes Rhein-Main gehört neben der MPA (Materialtechnische Prüfanstalt), dem DKI (Deutsches Kunststoffinstitut) und dem LBF (Labor für Betriebsfestigkeiten) auch der Fachbereich Materialwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt. Durch die großzügige Erstausstattung der Fachgebiete durch das Land Hessen und den Bund ist in Darmstadt ein Kompetenzzentrum zur umfassenden Materialcharakterisierung entstanden, welches wohl auf höchstem internationalen Niveau rangiert und den Kontakt mit der Industrie sucht.
P rojekte | Aktivitäten:
- Chemische Analytik
- Struktur-Analyse
- Topographische Analyse
- Bindungsspezifische Analyse
- Schutzschichten erzeugen
- Modellbildung
- Thermische Analytik
- Elektrische Analyse
- Synthese
- Mechanische Prüfungen
- Technologische Prüfungen
- Korrosionsprüfungen
- Beratung
- Forschung
- Regionale Anbindung: Südhessen
Kontakt:
Kompetenzzentrum Materialcharakterisierung
Dr. Joachim Brötz
TU Darmstadt
Petersenstraße 23
64287 Darmstadt
Telefon 06151 164392
E-Mail broetz@tu-darmstadt.de
www.tu-darmstadt.de/fb/ms/competence
Materialforschungsverbund Rhein-Main (MatFoRM – TUD)
Der Materialforschungsverbund Rhein-Main (MatFoRM-TUD) wurde im Jahr 2000 an der TU Darmstadt gegründet. MatFoRM-TUD ist ein Organisations- und Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie an der TU Darmstadt. Der Verbund setzt sich aus mehreren Fachgebieten der TU Darmstadt unter Einbindung außeruniversitärer Institute zusammen. Unterschiedliche Disziplinen der Naturwissenschaften (Chemie, Mathematik und Physik) und der Ingenieurwissenschaften (Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Material- und Geowissenschaften und Technische Mechanik) bilden das fachliche Rückgrat von MatFoRM- TUD.
Projekte | Aktivitäten:
- Clusterbildung mehrerer Fachgebiete und außeruniversitärer Institute
- Bildung eines Pools von Wissenschaftlern
- Forschungsleistungen erbringen und veröffentlichen
- Forschungsprojekte identifizieren und umsetzen
- Technologietransfer auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie
- Aus- und Weiterbildung
- Ansiedlung weiterer Forschungseinrichtungen und KMU initiieren
- Regionale Anbindung: Südhessen
Kontakt:
Materialforschungsverbund Rhein-Main (MatFoRM-TUD)
Dr.-Ing. Roland Platz
TU Darmstadt
Magdalenenstraße 4
64289 Darmstadt
Telefon 06151 16-3362
E-mail platz@szm.tu-darmstadt.de
http://www.matform.tu-darmstadt.de/
Materials Valley e. V. - Kompetenznetzwerk für Materialforschung und Werkstofftechnik
Ziel des im Jahr 2002 gegründeten Vereins ist die Profilierung der Region Rhein-Main als High-Tech-Standort für Materialforschung und Werkstofftechnologie. Dies beinhaltet den Ausbau von vorhandenen Wissensnetzen zu einem langfristig angelegten Forschungsverbundnetz zwischen den wissenschaftlichen Instituten und Unternehmen der Region sowie zwischen den Unternehmen als Grundlage für Kooperationen sowie für gemeinsame Forschung und Entwicklung. Neben der Grundlagenforschung an sieben Universitäten stellen weitere acht Fachhochschulen die angewandte technische Forschung und Ausbildung in den Mittelpunkt. Ergänzt wird die Hochschullandschaft durch das Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit, das Deutsche Kunststoff-Institut, die staatliche Materialprüfanstalt und die Gesellschaft für Schwerionenforschung, das Max-Planck-Institut für Polymerforschung und das Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH. Der Verein zählt derzeit ca. 100 Mitglieder, die sich aus Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten aus ganz Hessen, mit dem Schwerpunkt Rhein-Main-Gebiet zusammensetzen.
Projekte | Aktivitäten:
- Kommunikationsplattform für Wirtschaft und Wissenschaft
- Seminare und Vortragsreihe „Materialforum Rhein Main“
- Fachspezifische Workshops
- Gemeinsame Kooperationsprojekte
- Regionale Anbindung: Süd- und Mittelhessen
Kontakt:
Materials Valley e. V.
Geschäftsführer Dr. Wulf Brämer
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstraße 12-14
63450 Hanau
Telefon 06181 355118
E-Mail wulf.braemer@heraeus.com
http://www.materials-valley-rheinmain.de/
NanoNetzwerk Hessen
Im NanoNetzwerk Hessen werden seit 2004 die hessischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie die Lehre in verschiedenen Bereichen der Nanowissenschaften gebündelt und vernetzt. Das NanoNetzwerk Hessen wird von der Universität Kassel koordiniert. Die Forschungsaktivitäten aller hessischen Hochschulen werden untereinander abgestimmt und der Technologietransfer in die Unternehmen gefördert. Ebenfalls wird die vorhandene Infrastruktur mitsamt dem Gerätepark gemeinsam genutzt. Die Arbeit der hessenweiten Initiative ist eng mit einer weiteren Landesinitiative der „hessen-nanotech“ gekoppelt.
Projekte | Aktivitäten:
- Regelmäßig stattfindende Workshops, Veranstaltungen und Wettbewerbe
- Erstellung von Printprodukten
- Gegenseitige Information über laufende und geplante Aktivitäten
- Inhaltliche Abstimmung von Aktivitäten in Forschung und Lehre
- Gemeinsame Nutzung von Geräten und Infrastruktur
- Gemeinsamer öffentlicher Auftritt unter NanoNetzwerkHessen
- Gemeinsame Anträge für Forschungs- und Lehraktivitäten
- Einrichtung einer gemeinsamen Koordinierungsstelle an der Universität Kassel
- Regionale Anbindung: h essenweit
Kontakt:
NanoNetzwerk Hessen
c/o Universität Kassel
Dr. Beatrix Kohnke (Geschäftsführerin)
Mönchebergstraße 19
34109 Kassel
Telefon 0561 804-2219
E-Mail beatrix.kohnke@nanonetzwerkhessen.de
http://www.nanonetzwerkhessen.de/
Netzwerk Hessen Produktiv
Das Netzwerk Hessen Produktiv ist ein branchenübergreifendes Netzwerk aus Führungskräften und leitenden Mitarbeitern aus Produktion und produktionsunterstützenden Bereichen hessischer KMU oder Konzerntöchtern in Zusammenarbeit mit Vertretern ausgewählter Forschungseinrichtungen. Das Netzwerk bietet durch ein Angebot von Arbeitskreisen und Projekten Führungskräften und leitenden Mitarbeitern die Gelegenheit, andere Sichtweisen kennen zu lernen und interdisziplinär in fachlichen Austausch zu treten. So können Kooperationen angebahnt, der Bedarf von Unternehmen formuliert, Kompetenzen gebündelt und letztendlich Clusterbildungsprozesse angestoßen werden, um den hervorragenden Innovations- und Produktionsstandort Hessen zu festigen und zu weiterem Wachstum anzuregen. Zielsetzung der Aktivitäten des Netzwerks ist ein Synergiegewinn durch ergebnisorientieres Zusammenspielen von Entwicklern und Anwendern, von Unternehmen und Instituten, von Zulieferern und Dienstleistern entlang der Wertschöpfungskette im Produktionsprozess. Thematische Schwerpunkte setzt das Netzwerk in den Bereichen:
- Technologien
- Produktionsprozesse
- Wissensmanagement & Best Practice
- Internationalisierung & Neue Märkte
Projekte | Aktivitäten:
- Handelsplatz von Kompetenzen und Bedarf und Verbesserung der Rahmenbedingungen
- Bündelung von Know-how durch Zusammenarbeit mit F&E-Einrichtungen
- Wissenserhaltung durch langfristige Projekte
- Förderung des Technologietransfers
- Bindung von Fachkräften durch kontinuierliche Qualifizierung und Weiterbildung von Mitarbeitern
- Regionale Anbindung: hessenweit
Kontakt:
Koordinierungsstelle Hessen Produktiv
Frank Syring, Renate Kirsch
HA Hessen Agentur GmbH
Abraham-Lincoln-Straße 38 – 42
65189 Wiesbaden
Telefon 0611 774-8615
und 0611 774-8665
E-Mail frank.syring@hessen-agentur.de
http://www.hessen-produktiv.de/


