Schavan: "Deutschland profitiert besonders stark von Europa"

(07.09.2009) Wissenschaftler aus Deutschland haben eine führende Rolle in Europa. Das zeigt eine Studie zum Sechsten EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP), die das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt hat. Nach den Ergebnissen der Studie haben Wissenschaftler und Unternehmen hier zu Lande mit drei Milliarden Euro mehr Projektmittel eingeworben als ihre Kollegen in den anderen Ländern der Europäischen Union (EU) - bezogen auf die Laufzeit des Sechsten Forschungsrahmenprogramms (2002 bis 2006). "Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie stark Deutschland vom Forschungsrahmenprogramm profitiert", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich der Veröffentlichung der Studie am Freitag. "Deutschland ist auf dem Gebiet der Forschung kein Nettozahler." Dies zeigen die insbesondere Zahlen aus dem Jahr 2006: So gingen 20 Prozent der Mittel aus dem Rahmenprogramm nach Deutschland - das entspricht dem deutschen Anteil am gesamten Haushalt der Europäischen Union. Jenseits dieser Zahlen gibt es nach den Worten der Ministerin weitere starke Vorteile für Wissenschaftler und Unternehmen in Deutschland: "Der Mehrwert der hohen Beteiligung an den europäischen Projekten liegt vor allem in der Netzwerkbildung, im Wissensaustausch und in der Erschließung neuer Märkte.“

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